Kostenlos für Landwirte
So kann ein Wildacker oder eine Brachfläche aussehen, wenn sie
mit dem Saatgut des Rebhuhn-Wachtel-Programmes eingesät wurde.
Der Weg zum blühenden Feld: Eine
Bilderdokumentation
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Preis (für Mitglieder): 100 Cent / kg
Stand:
Im Frühjahr 2006 wird die Mischung bereits zum 8. Mal ausgesät. Die drei
Jägervereinigungen des Taubertals säen jährlich etwa 2 Tonnen aus ! |
Stilllegungsflächen
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Die Kreisjägervereinigung Mergentheim
bietet den Landwirten für stillgelegte Flächen kostenlos Saatgut aus dem sog.
„Rebhuhn-Wachtel-Programm“ an, um dem Niederwild „auf die Läufe zu helfen“. Die
Mischung besteht aus 21 Arten, enthält u.a. Leguminosen wie Luzerne und
Esparsette, aber auch Buchweizen, Sonnen- und Ringelblumen, Dill und
Kolbenhirse, jedoch keine Gräser. Sie ist auf die hiesigen Boden- und
Klimaverhältnisse abgestimmt und erfüllt die EG –Bestimmungen.
Nur wenn MEKA II beantragt wurde, muss das Saatgut vom Landwirt erworben werden
(Doppelförderung) !
Die optimale Aussaatzeit liegt zwischen Mitte April und Mitte Mai, Saattiefe 10 bis 15 Millimeter. Saatgutbedarf bei sauberem Saatbeet 12 kg je Hektar, bei mit Unkraut belastetem Saatbeet 15 kg je Hektar. Die Aussaat kann grundsätzlich mit jeder Sämaschine erfolgen. Die besten Auflaufergebnisse erzielt man jedoch mit einer pneumatischen Maschine. Die Standzeit des Aufwuchses beträgt 3 bis 5 Jahre. Mulchen oder Schröpfen sind im ersten Jahr nicht erforderlich.
Bestellungen müssen bis zum 15. März beim Biotopobmann der KJV sein, damit noch rechtzeitig ausgesät werden kann. Interessierte Landwirte setzen sich deshalb bitte möglichst rasch mit dem ihnen bekannten Jäger oder direkt mit dem Biotopobmann Rudi Wagner (07931/42381) in Verbindung oder melden sich online.
Vor allem Rebhühner, Fasanen, Wachteln und andere Bodenbrüter, aber auch Feldhase und Wildkaninchen sind für die Einsaat der optimal auf unsere Wildtiere abgestimmten Saatgutmischung dankbar. Sie benötigen auf der einen Seite die Möglichkeit, sich zu verstecken („Deckung“), auf der anderen Seite natürlich Nahrung („Äsung“). Durch die bunte Mischung werden auch Insekten angezogen, die vor allem für die frisch geschlüpften Hühnervögel die erste Nahrung darstellen.
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