Rebhuhn Wachtel-Programm: EG-konform !

Kostenlos für Landwirte

           

So kann ein Wildacker oder eine Brachfläche aussehen, wenn sie
mit dem Saatgut des Rebhuhn-Wachtel-Programmes eingesät wurde.

Der Weg zum blühenden Feld: Eine Bilderdokumentation
 

Info im Detail:
Saatgut kann über die Hegeringleiter bezogen werden. Die Saatgutmischung enthält insgesamt 21 Pflanzenarten, da sie für möglichst viele und unterschiedliche Böden geeignet sein soll. Die Aussaat kann mit jeder Sämaschine erfolgen (beste Ergebnisse mit pneumatischer Maschine bei Einstellung "Roggen". Durch gute Verwirbelung erfolgt keine Entmischung). Luzerne wird ab dem 3. Jahr oft dominieren.

              Arten der Mischung

Preis (für Mitglieder): 100 Cent / kg
Benötigte Menge: 12 kg / ha bei sauberem Saatbeet, bei Unkrautbelastung 15 kg
Saattiefe: max. 2 cm besser nur 1,5 cm
Aussaatzeit: Ende April / Anfang Mai
Stehzeit (je nach Pflege): 3-5 Jahre
Mulchen: Nicht im 1. Jahr, wenn unumgänglich, dann sehr spät.
Bestellung: Über die Hegeringleiter

Stand: Im Frühjahr 2006 wird die Mischung bereits zum 8. Mal ausgesät. Die drei Jägervereinigungen des Taubertals säen jährlich etwa 2 Tonnen aus !
Noch mehr Info: Öffnen Sie die PDF-Datei mit einem Klick

 

Stilllegungsflächen bearbeiten

Die Kreisjägervereinigung Mergentheim bietet den Landwirten für stillgelegte Flächen kostenlos Saatgut aus dem sog. „Rebhuhn-Wachtel-Programm“ an, um dem Niederwild „auf die Läufe zu helfen“. Die Mischung besteht aus 21 Arten, enthält u.a. Leguminosen wie Luzerne und Esparsette, aber auch Buchweizen, Sonnen- und Ringelblumen, Dill und Kolbenhirse, jedoch keine Gräser. Sie ist auf die hiesigen Boden- und Klimaverhältnisse abgestimmt und erfüllt die EG –Bestimmungen.
Nur wenn MEKA II beantragt wurde, muss das Saatgut vom Landwirt erworben werden (Doppelförderung) !

Die optimale Aussaatzeit liegt zwischen Mitte April und Mitte Mai, Saattiefe 10 bis 15 Millimeter. Saatgutbedarf bei sauberem Saatbeet 12 kg je Hektar, bei mit Unkraut belastetem Saatbeet 15 kg je Hektar. Die Aussaat kann grundsätzlich mit jeder Sämaschine erfolgen. Die besten Auflaufergebnisse erzielt man jedoch mit einer pneumatischen Maschine. Die Standzeit des Aufwuchses beträgt 3 bis 5 Jahre. Mulchen oder Schröpfen sind im ersten Jahr nicht erforderlich.

Bestellungen müssen bis zum 15. März beim Biotopobmann der KJV sein, damit noch rechtzeitig ausgesät werden kann. Interessierte Landwirte setzen sich deshalb bitte möglichst rasch mit dem ihnen bekannten Jäger oder direkt mit dem Biotopobmann Rudi Wagner (07931/42381) in Verbindung oder melden sich online.

Vor allem Rebhühner, Fasanen, Wachteln und andere Bodenbrüter, aber auch Feldhase und Wildkaninchen sind für die Einsaat der optimal auf unsere Wildtiere abgestimmten Saatgutmischung dankbar. Sie benötigen auf der einen Seite die Möglichkeit, sich zu verstecken („Deckung“), auf der anderen Seite natürlich Nahrung („Äsung“). Durch die bunte Mischung werden auch Insekten angezogen, die vor allem für die frisch geschlüpften Hühnervögel die erste Nahrung darstellen.

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